Das Projekt

Die Ulzburger Straße, ein stark frequentierter Verkehrsweg in Norderstedt, wird abschnittsweise umgestaltet.

Aus diesem Anlaß lud das Baudezernat der Stadt Norderstedt im Jahr 2014 Geschäftsinhaber, Gewerbetreibende, Ärzte und Dienstleister ein, um sie über bevorstehende Maßnahmen an ihrem Standort zu informieren und sie an Prozessen zu beteiligen.

Im Rahmen einer solchen Sitzung schlug der Galerist Jan Menssen vor, das „neue“ Erscheinungsbild der Ulzburger Straße durch Errichtung eines großen, originellen Kunstwerks hervorzuheben.

Als Lokation für dieses Vorhaben wurde das Geschäftszentrum zwischen Hausnummer 308-310 mit dem gut einsehbaren Vorplatz ausgewählt.

Bei der Konkretisierung des Ausgestaltungsvorschlags fiel die Wahl auf ein einmalig interessantes, herausragendes Design des seit mehr als 30 Jahren in Norderstedt wohnenden, konstruktiv tätigen Künstlers Karsten Hein. Menssen schlug vor, es als hausgroß hergestellte Kunstplastik an die Ulzburger Straße zu bringen.

Das TRIANGULUM ist ein Gebilde aus 26 aus Edelstahl gefertigten Dreiecken. Dessen insgesamt 208 Flächen werden das Tageslicht sowie auch das in den Abend und frühen Morgenstunden der dunklen Jahreszeit durch spezielle Leuchten auf sie gerichtete Licht in alle Richtungen reizvoll abgeben. Das perspektivbezogen jeweils unterschiedlich aussehende Kunstwerk wird zudem mit symmetrisch sowie auch asymmetrisch anmutender Ordnung Blicke locken.

Bereits von der südlich gelegenen Kreuzung Ulzburger Straße/Langenharmer Weg wird die Struktur der Dreiecke wahrnehmbar sein, im Norden sogar vom Weg am Denkmal.

Der öffentlich wahrnehmbare Raum an der Ulzburger Straße wird durch dieses Projekt aufgewertet. Doch das kommt nicht nur dem unmittelbar in der Nähe des Kunstwerks gelegenen Quartier zugute. Auch der weiteren Umgebung sowie der ganzen Stadt wird das TRIANGULUM als ein dauerhaftes, identitätserweiterndes und hoffentlich transgenerational geschätztes Ausgestaltungsvorhaben Nutzen bringen!